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Wie du Gewohnheiten aufbaust, die dich beim Erreichen deiner Ziele unterstützen

Nach Forschern der Duke University besteht 40% unseres Alltags aus unseren Gewohnheiten. Dadurch sind gewisse Prozesse automatisiert und wir müssen nicht über jede Kleinigkeit nachdenken, sondern handeln automatisch.

Durch Gewohnheiten können wir außerdem sicherstellen, dass wir den Tag im Griff haben und mit Höchstleistungen performen, obwohl wir jeden Tag von Unmengen an Informationen umgeben sind.

Genau diese vielen Informationen und Ablenkungen sind natürlich das, was es erschwert sinnvolle, starke Gewohnheiten aufzubauen.

Obwohl sich das Aufbauen von neuen Gewohnheiten anfangs komisch anfühlen kann, ist es unumgänglich, wenn man wirklich erfolgreich sein möchte. Das Ziel ist es also, Gewohnheiten aufzubauen, die deine Vision und großen Ziele unterstützen.

Warum genau diese Gewohnheit?

Zuallererst musst dir bewusst sein, warum du eine gewisse Gewohnheit überhaupt aufbauen möchtest. Sobald du weisst, was du mit der Gewohnheit bewirkst und wie sich diese auf dein Leben auswirkt, wenn dir also der Sinn bewusst ist, wirst du die Routine viel eher durchziehen.

Die 3 R von Gewohnheiten

Der ganze Prozess einer Gewohnheit kann mit drei englischen Wörtern zusammengefasst werden: Reminder – Routine – Reward.

Jede Gewohnheit, egal ob positiv oder negativ, besteht im Prinzip aus diesen drei Teilen.

Reminder: Es gibt immer irgendeine Art von Erinnerung, die die Gewohnheit auslöst. Bei einer Sucht ist es einfach der Drang nach etwas. Bei anderen, bewusst aufgebauten Gewohnheiten kannst du dir deinen Reminder selber aufsetzen. Wenn du zum Beispiel die Gewohnheit aufbauen möchtest, täglich Sport zu machen, könntest du dir dafür eine Erinnerung in deinen Alltag einbauen. Zum Beispiel, indem du den Sport an einen bestehenden Teil des Alltags anknüpfst. Du könntest dir beispielsweise vornehmen, jeden Tag direkt am Morgen nach dem Zähneputzen Sport zu betreiben. Oder immer genau vor dem Duschen noch gewisse Übungen machen.

Wenn du mehr Positivität in deinen Alltag hineinbringen möchtest, könntest du zum Beispiel die Gewohnheit aufbauen, in Leerzeiten immer daran zu denken, wofür du dankbar bist. Jedes Mal, wenn du dann an einer Ampel stehst oder auf den Bus wartest, erinnerst du dich somit daran an positives zu denken.

Routine ist dann die tatsächliche Gewohnheit.

Reward: Jede Gewohnheit ist an irgendeine Art von Gewinn geknüpft. Oft ist es nur ein bestimmtes Gefühl der Befriedigung, dass die Gewohnheit mit sich bringt. Beim Sport wirst du dich wahrscheinlich einfach richtig gut und fit fühlen. Bei positiven Gedanken ist der Reward natürlich, dass du dich nachher glücklicher fühlst und gelassener bist.

Groß träumen und klein starten

Es ist mehrfach bewiesen, dass große Träume und Ziele ein riesen Antrieb sein und für bessere Leistungen sorgen können. Eine große Vision sorgt vor allem für intrinsische Motivation wodurch es leichter wird Gewohnheiten aufzubauen, an denen man festhält und die man tatsächlich durchzieht.

Wenn es darum geht wertvolle Gewohnheiten aufzubauen, solltest du immer das große Ganze vor Augen haben. Fokussiere dich auf das Minimum, das du jeden Tag beitragen kannst um deinen Zielen, deiner Vision, Schritt für Schritt näherzukommen. Ganz egal, wie groß dein Ziel ist, durch tägliche, kleine Schritte wird es erreichbar.

Starte am besten mit Gewohnheiten, die so klein sind, dass du gar nicht nein sagen kannst und versuche dich Tag für Tag zu verbessern.

Verhaltensketten

Eine Möglichkeit um neue Gewohnheiten in deinen Alltag zu integrieren sind sogenannte Verhaltensketten. Hierbei geht es einfach darum, neue Gewohnheiten an alte zu knüpfen. Die bestehende Gewohnheit wird somit zum Reminderfür die neue. Nehmen wir an, du möchtest jeden Tag 10 Minuten dehnen. Dann könntest du dir angewöhnen, jeweils nach dem Zähneputzen zu dehnen. Somit vergisst du es garantiert nicht und tust dir leichter, da du schon dabei bist eine Routine durchzuführen.

Ausrutscher sind in Ordnung

Es kann mal passieren, dass du deine Gewohnheit brichst. Wir alle sind Menschen und auch den größten Profis passiert es, dass sie mal einen Ausrutscher haben. Wichtig ist nur, dass du dann schnell wieder auf die Spur kommst und weitermachst. Ein Ausrutscher wird keine Auswirkungen haben, sobald du schnell wieder auf Kurs kommst. Lass dich nicht von Fehlern zurückhalten und mache immer weiter! Du läufst einen Marathon und keinen Sprint, entferne dich von der Alles-oder-nichts-Mentalität und gib dein bestes, egal wie oft du Fehler machst.

Wie du Gewohnheiten aufbaust

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